24. September 2020
Swissôtel Zürich

Die Nutzung von persönlichen Daten in der Corona-Krise aus verfassungs- und menschenrechtlicher Sicht

In der Corona-Krise findet eine breite Erfassung von Gesundheitsdaten statt, die zum Teil auch sehr persönlichen Charakter haben. Angesichts der zahlreichen Infektionsmöglichkeiten und der rasenden Verbreitung der Pandemie sind für die medizinische Behandlung wie für die Forschung von den infizierten Personen auch viele weitere Daten nötig. Geprüft wird sogar eine Möglichkeit, die Bewegungen und Kontakte von Menschen über die Nutzung ihrer Handys zu erfassen und auszuwerten. Bei diesen durch die Notlage geforderten umfassenden Datenbearbeitungen zerfliessen die rechtlichen Grenzen zwischen Gesundheitspflege und wissenschaftlicher Forschung, aber auch zwischen dem Gesundheitsbereich und den Kontrollen zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit. Entsprechend sind spezielle rechtliche Beschränkungen und Kontrollen unerlässlich.

Treffen Sie Rainer J. Schweizer an der kaps-Tagung Digitalisierung des Gesundheitswesens.